Die Arbeitsgemeinschaft hat Ende 1997 die Ergebnisse der zentralen Evaluation veröffentlichen können. Diese von 1993 bis 1996 multizentrisch an 26 Orten durchgeführte Erhebung ging der zentralen Frage nach, ob die Schulungsziele und -effekte mit den postulierten Standards (Konsensusstandards der AG) zu erreichen sind.
Die Ergebnisse in Buchform:
Asthmaschulung - Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen
Lob-Corzilius/Petermann (Hrsg.)
für die Arbeitsgruppe Evaluation der AG.
Beitz, Psychologie Verlags Union 1997.
Die einzelnen Autoren:
R. Szczepanski (1)
F. Petermann (2)
K. Freidel (2)
P. N. Becker (2
N. Gebert (1)
T. Lob-Corzilius (1)
(1) Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e. V. (Vorsitz: Dr. med. R. Szczepanski), Osnabrück
(2) Zentrum für Rehabilitationsforschung der Universität Bremen (Direktor: Prof. Dr. Franz Petermann)
Somit kommt es jetzt nicht mehr auf eine prinzipielle Ergebnismessung sondern auf den Nachweis an, dass auch bei flächendeckender Asthmaschulung diese bewiesenen Effekte erhalten bleiben. Eine Standardevaluation muss dabei das Ziel verfolgen, mit einem Minimum an Erhebungsaufwand ein Maximum an Erkenntnis über den Wissensgewinn wie den Verhaltenszuwachs bei den geschulten Kindern bzw. Jugendlichen direkt nach der erfolgten Schulung und im Rahmen der Nachschulung zu erheben. Dabei muss der Kurzfragebogen geschlossene Fragen enthalten, die sich auch elektronisch erfassen lassen und so einer zentralen Auswertung (Erhebungsökonomie) zugeführt werden können. Die genauen Modalitäten der Erhebung - insbesondere deren Finanzierung - sind Gegenstand von Vertragsverhandlungen des Vorstands oder von Landesgruppen der AG Asthmaschulung mit den Kostenträgern. Erst nach Klärung der Kostenübernahme wird die bundesweite Evaluation beginnen können.
Die Standardevaluation umfasst dann obligat folgende Instrumente: